LUDWIGSFELDE - Im Einsatz für das Klima war die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Katherina Reiche (CDU) gestern Morgen in der Ludwigsfelder Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Lernen. Im Gepäck hatte sie die Klimakiste, ein Programm des Umweltministeriums, mit dem deutschlandweit 2300 Schulen Informationsmaterial und Messgeräte rund um das Thema Klimaschutz erhalten. Besonders freute Reiche, dass sich eine Förderschule um die Klimakiste beworben hatte. „Das machen leider viel zu wenige im Land“, bedauert sie. Die Schüler der Klasse 7a beschäftigen sich seit rund vier Wochen mit dem Thema Umwelt und Klimaschutz, berichtete Klassenlehrerin Babette Böger. „Wir beschäftigen uns vor allem mit dem Energiesparen und dem Umweltschutz“, so Böger. Das Ganze findet fächerübergreifend statt, denn nur im Biologieunterricht wäre das nicht zu schaffen.
In der Klimakiste befinden sich Messgeräte, mit denen der Energieverbrauch in der Schule ermittelt werden kann. Die wurde im letzten Jahr energetisch saniert, so dass Hausmeister Thomas Polke beim Thema Wärme wenig Einsparpotenzial sieht. Anders sieht es bei Strom und Wasser aus. „Da dürfte noch einiges Potenzial vorhanden sein“, ist er überzeugt.
Reiche hofft, dass die Kinder den Klimaschutzgedanken in ihre Familie tragen. „Ich finde es wichtig, wenn die Kinder ihre Eltern nach Energie und Wassersparen fragen“, so Reiche. Auch im eigenen Haushalt achtet sie auf den effizienten Energieeinsatz. „Man will ja auch Vorbild für die Kinder sein.“
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