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Reiche: Platzecks verwirrte Geschichtsbilder belasten Land und Menschen

Pressemitteilung vom 3.11.2009

Schulbuchstreichungen zu Armenier-Genozid/Nazi-Vergleich

Zu Platzecks Geschichtsvergleich von Linkspartei mit Nazis erklärt die Potsdamer CDU-Kreisvorsitzende und Parlamentarische Staatssekretärin, Katherina Reiche MdB:

"Platzecks verwirrte Geschichtsbilder belasten zunehmend den Ruf des demokratischen Brandenburgs und seiner Menschen. Platzeck glaubt ganz offenbar, bei der Linkspartei handelt es sich um eine Art Waffen-SS. Eine Koalition hat keine Grundlage, wenn eine Seite die andere öffentlich als Nazis wahrnimmt. Seine falschen Einlassungen zeigen, dass ihn das Amt des Ministerpräsidenten mittlerweile überfordert."

Reiche erinnerte in diesem Zusammenhang an Platzecks Versuch, den Genozid am armenischen Volk aus den brandenburgischen Schulbüchern streichen zu lassen: "Bereits hier hat Matthias Platzeck gezeigt, dass er in geschichtlichen Dingen nicht sattelfest ist. Sein Verhalten in dieser Angelegenheit hat Brandenburgs internationalen Ruf schwer beschädigt. Sein jüngster Nazi-Vergleich setzt seine Unfähigkeit, geschichtliche Dinge richtig zu bewerten, fort."

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