Ausbau der A10
Im Rahmen des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit 11 läuft derzeit das Planfestellungsverfahren zum Ausbau der A 10. Hierzu erklärt die Brandenburger Bundestagsabgeordnete Katherina Reiche MdB:
„Ziel der Lärmschutzmaßnahmen beim Ausbau der A 10 muss die weitestgehende Vermeidung der Lärmbelästigung für Anwohner und Betroffene sein. Bis zum 18. Februar besteht die Möglichkeit für betroffene Bürger, ihre Einwände in das laufende Planfeststellungsverfahren einzubringen. In diesem Verfahren sind die Einschätzungen und Sorgen der Betroffenen zu berücksichtigen. Das Ziel der Anwohner, dass Lärmschutz und gleichbleibende Lebensqualität garantiert werden müssen, ist vollkommen legitim.
Das Land Brandenburg hat die Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) mit einer Einschätzung zum notwendigen Lärmschutz beim Ausbau beauftragt. Ein wirklicher Dialog mit den Betroffenen wurde dabei nicht gesucht, die Sorgen der Anwohner ignoriert. Es wäre zu begrüßen, wenn das Planfeststellungsverfahren genutzt wird, um einen für alle Betroffenen annehmbaren Konsens zu finden. Ich sehe das Land in der Verantwortung, dafür die Initiative zu ergreifen. Gleichzeitig ermutige ich die Kommunen darin, ihre Bürger weiterhin bei deren Zielen für einen effektiven Lärmschutz an der A 10 zu unterstützen.“, so Katherina Reiche.