UNESCO-Tag am 6. Juni 2010 in Potsdam
Anlässlich des UNESCO-Tages am Sonntag auf dem Pfingstberg ruft die Brandenburger Bundestagsabgeordnete und Potsdamer CDU-Kreisvorsitzende, Katherina Reiche MdB, dazu auf, die Fördermöglichkeiten der Bundesregierung stärker zu nutzen. Sie erklärt dazu:
„Mit der Verabschiedung des Bundeshaushalts wurden weitere 90 Millionen Euro bis 2014 für den Erhalt und die Sanierung der deutschen UNESCO-Welterbestätten zur Verfügung gestellt. Diese Chance muss durch die Stadt auch genutzt werden. Potsdam ist reich an einzigartiger Kultur- und Naturlandschaft. Diese zu erhalten und zu schützen ist unser Auftrag auch für die kommenden Generationen. Auf die von der UNESCO anerkannten Welterbestätten können wir stolz sein. Dank des Förderprogramms der UNESCO-Welterbestätten konnten im vergangenen Jahr fünf Projekte mit einer Summe von 3,5 Millionen Euro gefördert werden. Insgesamt hatte der Bund im vergangenen Jahr 150 Millionen zur Förderung der UNESCO-Stätten zur Verfügung gestellt. Bei Besuchen vor Ort konnte ich mich davon überzeugen, dass die Förderung insbesondere an der Kirche und Friedhof Bornstedt dringend notwendig war, um akute Reparaturen zu ermöglichen. Die Stadt sollte sich jetzt schleunigst in die Startlöcher begeben, um weitere UNESCO-Welterbestätten zu unterstützen und sich um Fördermittel bemühen.“, so Reiche.
Katherina Reiche hat sich als Mitglied des Gesprächskreises UNESCO-Welterbestätten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für eine Fortsetzung der Förderung eingesetzt.
Seit Ende März können beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumordnung Förderungen beantragt werden. Nach Prüfung der Projektanträge durch eine unabhängige Expertenkommission sollen erste Gelder bereits im Juli des Jahres fließen.
Weitere Informationen unter: http://www.unesco.de/
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