Was als unappetitliche Bespitzlungsaffäre begann, entwickelt es sich immer mehr zum politischen Super-GAU für den Potsdamer Oberbürgermeister. „Schlampige Geschäftsführung als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke zum Schaden der Potsdamer Verbraucher, Verschleierung, wochenlange Irreführung der Bürger über das tatsächliche Ausmaß von „Quersubventionierungen“, die Millionen –Abfindung für Herrn Paffhausen lassen nur zwei Schlussfolgerungen zu: es geht um den Erhalt des Systems oder Oberbürgermeister Jakobs ist hoffnungslos überfordert“, dies erklärte Katherina Reiche.
Der Zusammenhang zwischen den hohen Energiepreisen in Potsdam und dem Füllhorn des „Nebenhaushalts Stadtwerke“, dass sich insbesondere auch vor Wahlen über die Bürger Potsdams ergießt, ist mit Händen zu greifen. „Den Stresstest der vergangenen Wochen in Sachen demokratischer Grundüberzeugung hat Herr Jakobs jedenfalls kaum bestanden.“
Wahrheit und Klarheit gehören nun einmal zur Demokratie. „Das muss auch der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt vorleben“, forderte Reiche.