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Startschuss für den Wahlkampf in Brandenburg 
14.08.2009 | Noch sechs Wochen bis zur Bundes- und Landtagswahl

48. Jahrestag des Mauerbaus

Gedenkveranstaltung mit dem Menschenrechtsbeauftragten Günter Nooke

Wie in jedem Jahr gedachte der CDU Kreisverband Potsdam am 13. August zum Jahrestag des Mauerbaus den zahlreichen Opfern der innerdeutschen Teilung. In einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Landesverband waren am Donnerstag mehr als 150 Teilnehmer gekommen, um an das Leiden, das der Mauerbau mit sich brachte, zu gedenken.

„Familie, Freunde Bekannte wurden auf einen Schlag durch den Bau der Mauer voneinander getrennt. Bis heute kennt niemand die wirkliche Anzahl der Menschen, die beim Versuch der DDR zu entkommen, ums Leben gekommen sind. Dieses Leid und diese Schicksale nicht zu vergessen ist unser Auftrag auch für die kommenden Generationen“, so Katherina Reiche in ihren einleitenden Worten.

Auch die Landesvorsitzende der CDU Brandenburg, Prof. Dr. Johanna Wanka, hob in ihrer Rede noch einmal die Bedeutung der Aufarbeitung der DDR-Diktatur und den Erhalt der Gedenkstätten wie der Lindenstraße 54, hervor.


In einer ergreifenden Rede schilderte der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung seine Erfahrungen mit der Diktatur und erzählte von beeindruckenden Begegnungen mit den Opfern oder Leidtragenden des DDR-Systems. Er mahnte davor, 20 Jahre nach dem Fall der Mauer, den Blick auf die Vergangenheit nicht zu verklären.

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