"Söder setzt nicht nur den Standort Bayern aufs Spiel", sagte Unionsfraktionsvize Katherina Reiche der WELT. Das Unternehmen Bayer Plant Science zieht bereits wegen der unklaren Verhältnisse von Brandenburg nach Belgien. "Wir können es uns in der Krise nicht leisten, auf zukunftsweisende Arbeitsplätze zu verzichten."
lesenDie Freiheit der Wissenschaft haben sich Ulrike Flach (FDP), Katherina Reiche (CDU) und ihre Anhänger auf die Fahnen geschrieben. Sie sprechen sich für eine generelle Aufhebung der Stichtagsregelung aus, alles andere schädige nur den Forschungsstandort. Diesen Überlegungen zufolge haben die vergangenen sechs Jahre gezeigt, wie verantwortungsvoll die Wissenschaft mit der heiklen Frage der Stammzellforschung umgehe.
lesenÄhnlich äußerte sich gestern auch die Brandenburger CDU-Bundestagsabgeordnete Katherina Reiche. Aufgrund der vielen Fehlversuche würden große Mengen von Eizellen gebraucht. Das sei ethisch nicht vertretbar. Reiche, die im Bundestag eher für eine Liberalisierung des strengen deutschen Stammzellengesetz eintritt, lehnt das therapeutische Klonen deshalb ab.
lesenFürsprecherin der Stichtagsabschaffung ist die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Katherina Reiche, die gegenüber der WELT erklärte: "Vergleichende Forschung an embryonalen Stammzellen ist zwingend notwendig. Die jüngsten Erfolge bei der ethisch unbedenklichen Reprogrammierung von Körperzellen wären ohne Forschungen an embryonalen Stammzellen nicht möglich gewesen.