Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Katherina Reiche, die den Zorn ihrer konservativen Parteifreunde schon öfter zu spüren bekommen hatte, nicht zuletzt, weil sie lange ohne Trauschein lebte, betrachtet von der Leyens Politik durchaus auch als „konservativ“. „Vereinbarkeit von Beruf und Familie – das ist für uns kein Selbstzweck. Auch in ländlichen Gegenden werden Krippen und Ganztagsschulen doch längst als unerlässlich betrachtet.“ Gerade hat Reiche in ihrem Wahlkreis mit Erzieherinnen gesprochen, die ständig verlockende Angebote zu Wellness-Fahrten nach München bekommen – spätere Berufstätigkeit nicht ausgeschlossen.
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„Störfaktor Kind: Sind lärmende Kinder eine Zumutung? Die Klagen mehren sich. In Friedenau sollte eine Kita schließen – ausgerechnet am heutigen Kindertag“ von Annette Kögel vom 1. JuniSkeptisch über dieses CSU-Projekt äußerte sich gestern hingegen die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, die Potsdamer Abgeordnete Katherina Reiche. "Der Ausbau von Kita-Plätzen vor allem in den westlichen Bundesländern hat für mich eindeutig Priorität", sagte sie der MAZ. Sie habe die Sorge, dass von dem Betreuungsgeld "ein falscher Anreiz für Eltern ausgehen könnte". Für sinnvoller als das Betreuungsgeld halte sie den Vorschlag der Familienministerin, die Eltern mit Gutscheinen für pädagogische Angebote zu unterstützen.
lesenIch bin beeindruckt von der Arbeit, die hier in der Einrichtung geleistet wird, vom unglaublichen Engagement, vom Enthusiasmus, vom guten Verhältnis der Betreuer zu den Eltern und zu ihren Schützlingen und vor allem von der guten Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Amt, DRK und der Einrichtung hier“, resümierte die Vizevorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag und familienpolitische Sprecherin der CDU Katherina Reiche am Dienstagnachmittag in der DRK-Kindertagesstätte in Rückersdorf. Mit dem Bundestagsabgeordneten Michael Stübgen hatte sie ein Arbeitsbesuch hierher geführt.
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