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10. Februar 2006: der erste "Tag der Kinderhospizarbeit"

Pressemitteilung vom 10.02.06

Anlässlich des Tages der Kinderhospizarbeit erklärt die Brandenburger CDU-Bundestagsabgeordnete Katherina Reiche:

Am 10. Februar findet auf Initiative des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. zum ersten Mal der „Tag der Kinderhospizarbeit“ statt.

Der Tag der Kinderhospizarbeit ist eine gute Gelegenheit, das Thema Tod und Sterben, die ein Teil des Lebens sind, aus dem Tabubereich herauszuholen.

Seit dem 10. Februar 1990, als sechs Familien mit unheilbar kranken Kindern den Kinderhospizverein gegründet haben, hat sich erfreulicherweise sehr viel in der Kinderhospizarbeit getan. Heute können in Kinderhospizen
Eltern von lebensverkürzend kranken Kindern fachliche Unterstützung, konkrete Hilfe und Entlastung in der Kinderpflege bekommen. Der Tag der Kinderhospizarbeit ist Anlass, die vielseitige Arbeit in Kinderhospizen zu würdigen. Die Kinderhospizarbeit ist in Brandenburg ausbaufähig. Trotz des unersetzlichen ehrenamtlichen Engagements sind Kinderhospize weiterhin auf Spenden und finanzielle Unterstützung angewiesen.

Ich schließe mich dem Aufruf des Kinderhospizvereins an, grüne „Bänder der Hoffnung“ an Autos, Bäumen oder in Fenstern zu befestigen, als Zeichen der Verbundenheit mit den schwerstkranken und sterbenden Kindern und ihren Familien. Es liegt mir sehr am Herzen, dass die Familien mit erkrankten Kindern, so wie alle, die in der Kinderhospizarbeit engagiert sind, spüren, dass wir uns mit ihnen solidarisieren. Ich werde auch ein grünes Band an meinem Auto haben.

Ich hoffe, dass dieser Tag die Situation der Menschen mit lebensverkürzend kranken Kindern stärker in unser Bewusstsein eindringen lässt.
Katherina Reiche, Pressemitteilung