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Linienbus statt Limousine: "Abgeordnete - Umsteigen bitte!"

Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) startete Klimaschutzaktion mit jungen Bundestagsabgeordneten

Abgeordnete des Bundestags haben heute im Rahmen der VDV-Aktion „Abgeordnete – Umsteigen bitte!“ ein gemeinsames Zeichen für den Klimaschutz gesetzt. Der VDV hatte mehrere junge Parlamentarier dazu aufgerufen, für ihre heutigen Dienstwege Busse und Bahnen zu benutzen. Die Abgeordneten gingen mit gutem Beispiel voran und zeigten auf der Fahrt mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wie einfach Klimaschutz im Alltag praktiziert werden kann.

Berlin, 21. Februar 2008. In der kommenden Woche findet in Brüssel die EU-Konferenz zum Klimawandel statt. Unabhängig von den Ergebnissen und Entscheidungen des europäischen Zusammentreffens haben deutsche Politiker bereits heute gezeigt, wie einfach es ist, einen täglichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Mehrere junge Abgeordnete zeigten, wie gut sie im politischen Arbeitsalltag mit Bussen und Bahnen vorankommen. Initiator der Klimaschutzaktion „Abgeordnete – Umsteigen bitte!“ ist der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). „Wir haben die Politiker gebeten zu zeigen, wie jeder von uns auf seinen täglichen Wegen dank Bus und Bahn etwas für den Klimaschutz tun kann“, erklärt der VDV-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Adolf Müller-Hellmann

Nächste Haltestelle Bundestag: Abgeordnete loben ÖPNV-Anschluss
Dem VDV-Aufruf folgten die CDU-Abgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion Katherina Reiche, der Abgeordnete und Bundesvorsitzende der Jungen Union Philipp Mißfelder, Dorothee Bär (MdB und CSU Vorstandsmitglied) sowie Holger Haibach (MdB und Mitglied im parlamentarischen Rat für nachhaltige Entwicklung). „Ich begrüße die heutige VDV-Aktion, denn Klimaschutz beginnt bei jedem Einzelnen und auf lokaler Ebene. Im Bereich Verkehr sind die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs und die Nutzung der Schiene daher wesentliche Bausteine zur Vermeidung von CO2“, erklärt Katherina Reiche. Die 34-Jährige startet ihren Arbeitstag jeden Morgen auf der S-Bahnstrecke zwischen Potsdam und Berlin. „Das sehr gute Nahverkehrssystem macht es möglich, in Potsdam zu wohnen und in Berlin zu arbeiten. Was mich als Potsdamerin besonders freut, dass man dies mit dem Klimaschutz vereinbaren kann“, so Reiche. Auch innerhalb der Stadt Berlin gab es für viele Fahrgäste heute parlamentarische Begleitung. Holger Haibach lobte die besonders guten Anschlüsse im Zentrum der Hauptstadt: „Gerade hier in Berlin lassen sich viele Orte gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Jeder kann einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten und eine Vorbildfunktion übernehmen. Klimaschutz geht uns alle an“, erklärte der Tourismus-Experte auf seiner Fahrt zwischen den Haltestellen „Oranienburger Straße“ und „Unter den Linden“. „Und viele Wege lassen sich sogar prima zu Fuß bewältigen“, ergänzt Dorothee Bär, die sich, wenn es Zeit und Schuhmode erlauben, zu Fuß auf den Weg zu ihren Terminen macht.



Katherina Reiche auf dem Bahnsteig am Hauptbahnhof Berlin

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